<br />
<b>Notice</b>:  Trying to get property 'slug' of non-object in <b>/home/swisscr1/staging.cmm360.ch/wp/wp-content/plugins/cmm360-polylang-extension/class-polylang-extension-frontend.php</b> on line <b>66</b><br />
{"id":4392,"date":"2021-12-13T07:00:00","date_gmt":"2021-12-13T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cmm360.swisscrmforum.com\/wp\/artikel\/omnichannel-retailing-wie-humanic-das-schuhgeschaeft-neu-denkt\/"},"modified":"2021-12-13T07:00:00","modified_gmt":"2021-12-13T05:00:00","slug":"omnichannel-retailing-wie-humanic-das-schuhgeschaeft-neu-denkt","status":"publish","type":"artikel","link":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/omnichannel-retailing-wie-humanic-das-schuhgeschaeft-neu-denkt\/","title":{"rendered":"Omnichannel-Retailing \u2013 wie HUMANIC das Schuhgesch\u00e4ft neu denkt"},"content":{"rendered":"<p>Ein \u00f6sterreichisches Unternehmen revolutioniert mit seinem 3D-Fuss-Scan das Schuhgesch\u00e4ft. Wir haben mit Michael Bermadinger gesprochen, Chief Digital Retail Officer beim \u00f6sterreichischen Schuhh\u00e4ndler <a href=\"https:\/\/www.humanic.net\/at\/about-us\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">HUMANIC<\/a>, einem Tochterunternehmen der internationalen Aktiengesellschaft Leder und Schuh, mit Sitz in Graz. Im Interview erkl\u00e4rt Michael Bermadinger, wie Omnichannel-Retailing funktioniert und wie der 3D-Fuss-Scan die Kundenzufriedenheit steigern konnte.<!--more--><span><\/span><\/p>\n<p><span>Herr Bermadinger, auf Ihrem LinkedIn-Profil beschreiben Sie sich als \u00abSenior-Experte f\u00fcr Omnichannel-Retailing\u00bb. Mal ganz grunds\u00e4tzlich gefragt: Was versteckt sich hinter dem Begriff \u00abOmnichannel-Retailing\u00bb?<\/span><\/p>\n<p>Omnichannel ist die Weiterentwicklung von Multichannel und wird als \u00abTrendbegriff\u00bb in den letzten Jahren im Handel verwendet. Im Gegensatz zum Parallelbetrieb verschiedener Absatzkan\u00e4le, dem Multi-Channel, ist das Ziel beim Omnichannel diese miteinander \u00abseamless\u00bb zu verbinden. Die Idee dahinter ist, dass der Kunde beziehungsweise die Kundin nicht bewusst einen Kanal w\u00e4hlt, sondern von einem in den anderen mehr oder weniger wahllos h\u00fcpft \u2013 \u00fcberall aber seine Customer Journey fortsetzen sollte. G\u00e4nzlich unabh\u00e4ngig ob am Handy, Tablet, am PC, in einem Social Media Kanal, im Store oder bei einem Anruf an der Hotline. Diese Verschr\u00e4nkung ist die gr\u00f6sste Herausforderung der Brick &amp; Mortar-Retailer in den letzten Jahren.<\/p>\n<h3>Wie ver\u00e4ndert Omnichannel-Retailing das Kaufverhalten des Konsumenten?<\/h3>\n<p>Durch das Angebot dieser verschr\u00e4nkten Kan\u00e4le ist der Kunde beziehungsweise die Kundin immer weniger bereit, auf etwas zu verzichten. Argumente wie \u00abdas haben wir nur online\u00bb oder \u00abdazu m\u00fcssten sie die Kollegen im Store fragen\u00bb werden nicht mehr akzeptiert und f\u00fchren zur Abwanderung. Daher lernt der Kunde, die Kundin, dass er sich \u00abdarum\u00bb nicht mehr k\u00fcmmern muss, es muss einfach klappen, wie das Betanken des Autos oder das Heizen der Wohnung.<\/p>\n<h3>Bei HUMANIC gibt es deshalb den 3D-Fuss-Scan. Wie funktioniert der Service und was bedeutet er in Bezug auf Omnichannel-Retailing?&nbsp;<\/h3>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gibt es den Fuss-Scan bei HUMANIC schon seit mehr als zehn Jahren. Er war immer eine Innovation des Unternehmens, die gemeinsam mit einem Partner entwickelt wurde. 2020 haben wir aber die Customer Journey neu gemacht und dabei auch die Hardware auf den neuesten Stand gebracht, nachdem das Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.safesize.com\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">safesize <\/a>die technische L\u00f6sung auf neue Beine gestellt hat. Anstatt wie fr\u00fcher einen Fuss nach dem anderen zu vermessen, geht das nun f\u00fcr beide in drei Sekunden! Im Hintergrund greifen wir jedoch noch immer auf unsere Datenbanken zu und vermessen jeden Schuh, der in unser Lager nach Poho geht.<\/p>\n<h3>Was erhoffen Sie sich durch diese Massnahme?&nbsp;<\/h3>\n<p>Ziel des Fuss-Scan ist einerseits eine Kundenbindung zu erreichen und die Bon-Summen zu steigern. Dies geschieht nicht sprunghaft, sondern kontinuierlich, vor allem, da wir den Service wie oben erw\u00e4hnt schon l\u00e4nger \u00abin place\u00bb haben.<\/p>\n<p>Ein zweites Ziel ist die Reduktion der Retourenquote. Dazu braucht es eine gute Durchdringung von vermessenen F\u00fcssen bei Online-Kunden. Diese Verschr\u00e4nkung gibt es seit dem Launch und hier haben wir noch das gr\u00f6sste Potential. Die vielen Lockdowns in \u00d6sterreich machen dies leider nicht einfacher.<\/p>\n<h3>Welche Anreize habe ich als Kunde noch, um eine Filiale zu besuchen, nachdem mein Fuss gescannt wurde?&nbsp;<\/h3>\n<p>Es besteht grunds\u00e4tzlich ein Interesse, den Fuss immer wieder zu vermessen. Speziell bei Kindern l\u00f6st das CRM eine Erinnerung zur Neuvermessung alle sechs Monate aus. Bei Erwachsenen ist die Neuvermessung alle zw\u00f6lf bis 18 Monate sinnvoll, da sich die F\u00fcsse ver\u00e4ndern. Speziell bei \u00abProblemf\u00fcssen\u00bb mit Sonderstellung, Hallux und anderen Besonderheiten macht das noch mehr Sinn. Der Fuss-Scan f\u00fchrt entsprechend zu keinem Shift, im Gegenteil: Er st\u00e4rkt den Point of Sale.<\/p>\n<h3><strong>Wie haben die Kunden auf den Launch des 3D-Fussscanners reagiert?<\/strong><\/h3>\n<p>Die qualitativen R\u00fcckmeldungen zum Fuss-Scan zeigen eine hohe bis sehr hohe Zufriedenheit. Quantitativ kann ich ein Beispiel nennen, wo 10 % aller Damenschuh-K\u00e4uferinnen eines speziellen Segments einen Scan besitzen. Wie oft sie ihn dann anwenden, ist f\u00fcr uns heute noch nicht 100 % messbar \u2013 es zeigt sich aber eine positive Durchdringung.<\/p>\n<h3><strong>Wohin geht die Reise von Omnichannel-Retailing noch? Welche Trends sollte man unbedingt im Auge behalten?&nbsp;<\/strong><\/h3>\n<p>Augmented-Reality- und Artificial-Intelligence-L\u00f6sungen werden in grosser St\u00fcckzahl angepriesen und entwickelt. Bereits vor vielen Jahren gab es AR-f\u00e4hige Spiegel und \u00abFuture-Stores\u00bb quer \u00fcber den Globus zeigen solche Installationen. Die Schuhbranche ist hier mit Sicherheit noch weit zur\u00fcck, da die Produkte im Vergleich zur Mode nicht am K\u00f6rper, sondern \u00abnur\u00bb am Fuss getragen werden. Interessante Anwendungen setzen immer ein komplement\u00e4res Sortiment voraus, dass sich dann mit dem Schuh via AR-Integration anprobieren und bestellen l\u00e4sst. Dies ist in der Realit\u00e4t schwierig f\u00fcr Spezialisten umzusetzen.<\/p>\n<p>Die meisten Trends gehen aktuell mehr in Richtung Nachhaltigkeit und Einkaufen wieder zum Erlebnis machen \u2013 beides sinnvoll digital unterst\u00fctzt. Betonung auf sinnvoll, denn viele technische Features haben es in den letzten Jahren nicht \u00fcber den Status Innovation hinausgeschafft. Oft sehen wir auch, dass die technische Entwicklung in Richtung \u00abeinkaufen, ohne die Notwendigkeit mit Personal in Ber\u00fchrung zu kommen\u00bb geht. Nicht nur die Pandemie, sondern auch die hohen Personalkosten f\u00fchren bei manchen Unternehmen dazu. Wir denken jedoch, dass pers\u00f6nliche Beratung in vielen Situationen unersetzbar ist und zielen mit dem 3D Fuss-Scan auch genau darauf ab.<\/p>\n<h3>Herr Bermadinger, besten Dank f\u00fcr Ihre Zeit!&nbsp;<\/h3>\n<p><span>Danke f\u00fcr das nette Interview.&nbsp;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein \u00f6sterreichisches Unternehmen revolutioniert mit seinem 3D-Fuss-Scan das Schuhgesch\u00e4ft. Wir haben mit Michael Bermadinger gesprochen, Chief Digital Retail Officer beim<span>&#8230;<\/span>&ensp;<a itemprop=\"url\" class=\"more-link\" href=\"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/omnichannel-retailing-wie-humanic-das-schuhgeschaeft-neu-denkt\/\"><span class=\"icon icon-arrow icon-arrow-right icon-inparagraph\"><span><\/span><span><\/span><span><\/span><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":4393,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","categories":[5,107,186,78,108],"artikelbranche":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/4392"}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/artikel"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4392"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/4392\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4393"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4392"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4392"},{"taxonomy":"artikelbranche","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikelbranche?post=4392"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}