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{"id":4616,"date":"2021-08-23T06:15:00","date_gmt":"2021-08-23T04:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cmm360.swisscrmforum.com\/wp\/artikel\/totgesagte-leben-laenger\/"},"modified":"2021-08-23T06:15:00","modified_gmt":"2021-08-23T04:15:00","slug":"totgesagte-leben-laenger","status":"publish","type":"artikel","link":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/totgesagte-leben-laenger\/","title":{"rendered":"Totgesagte leben l\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<p><span>Autor<\/span>: Sebastian Retz, Creative Director bei<a href=\"https:\/\/hoerger.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"> H\u00f6rger &amp; Partner&nbsp;<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>Warum gedruckte Reklame auch in der Online-\u00c4ra funktioniert<\/em><\/p>\n<p>Printwerbung wird immer wieder attestiert, dass sie im digitalen Zeitalter keine Zukunft hat. Gegen Online-Formate mit grossen Reichweiten, kleinen Streuverlusten und geringen Kosten, so das landl\u00e4ufige Argument, k\u00f6nnten Druckerzeugnisse nicht bestehen. Bei vielen Unternehmen hat sich daher ein Shift des Werbebudgets Richtung Online-Reklame vollzogen. Einige Betriebe haben ihre Werbeaktivit\u00e4ten sogar komplett in die virtuelle Welt verlegt und verst\u00e4rkt in Influencer Relations, mobile Apps oder Virtual Reality investiert. \u201eKlassische Printwerbung kann sich aber f\u00fcr Unternehmen trotzdem lohnen. Vorausgesetzt, es handelt sich dabei um clevere Massnahmen, die Aufmerksamkeit wecken und hohe Responsequoten versprechen\u201c, unterstreicht Sebastian Retz, Creative Director bei H\u00f6rger &amp; Partner.<\/p>\n<h2>Nur digital ist auch keine L\u00f6sung<\/h2>\n<p>Besonders bei jungen Zielgruppen zwischen 19 und 39 Jahren spielt sich ein wachsender Teil des Lebens in der digitalen Welt ab. Sie haben eigene Communities im Netz, lassen sich von Videos auf YouTube und TikTok unterhalten, shoppen via App oder suchen einfach nach N\u00fctzlichem. Im Raum der unbegrenzten M\u00f6glichkeiten sind massgeschneidertes Wissen, grenzenlose Unterhaltung und unmittelbare Befriedigung scheinbar im \u00dcberfluss verf\u00fcgbar. Bei vielen Konsumenten erschwert das jedoch die Kaufentscheidung, denn mit der Informationsflut steigt auch die Werbedichte. \u201eUser werden mit Angeboten f\u00f6rmlich \u00fcbersch\u00fcttet. Ein harter Kampf um die Aufmerksamkeit des Publikums ist die Folge\u201c, weiss Sebastian Retz. \u201eWer auf digitalen Kan\u00e4len in Sachen Marketing erfolgreich sein m\u00f6chte, muss in Sekunden aus der Masse hervorstechen und mit dem eigenen Content begeistern.\u201c H\u00e4ufig passiert jedoch das Gegenteil: Potenzielle Kunden reagieren genervt auf aufdringliche Spots, animierte Banner oder quietschbunte Pop-ups, die vor oder in den angeklickten Inhalten erscheinen. Bei einer steigenden Zahl von Usern f\u00fchrt das zu einer grunds\u00e4tzlichen Abwehrhaltung. Dank Ad-Blocker, Spam-Filter oder Cookies-L\u00f6scher verbannen sie Reklame von ihren Bildschirmen. Hinzu kommt, dass mit der wachsenden Komplexit\u00e4t der Online-Werbeformen, ihren technischen Hintergr\u00fcnden und den Eigenarten der unterschiedlichen Endger\u00e4te die Wirkung digitaler Reklame immer unklarer wird.<\/p>\n<h2>Print gewinnt!<\/h2>\n<p>\u201eWenn es darum geht, wirkungsvolle Kampagnen zu lancieren, erf\u00e4hrt vor allem gedruckte Werbung eine Renaissance\u201c, erz\u00e4hlt Sebastian Retz. Sie setzt dort an, wo die sogenannte Ad-Blindness, das unbewusste Ausblenden von digitalen Anzeigenformaten, beginnt. Anders als Banner, Spots und Co. flirren gedruckte Artikel nicht \u00fcber Displays, sondern verwandeln Werbebotschaften in multisensorische Erfahrungen. \u201eIdealerweise bleiben diese in den K\u00f6pfen der Kunden pr\u00e4sent, weil sie nicht nur interessant und relevant sind, sondern weil sie Emotionen wecken und so eine l\u00e4ngerfristige Beziehung zwischen Menschen und Marke aufbauen\u201c, betont Sebastian Retz.<\/p>\n<p>Neben der Wertigkeit des Gedruckten spielen dabei die Nachhaltigkeit der Inhalte, eine einladende Optik sowie eine kreative Gestaltung eine entscheidende Rolle. Dabei steht f\u00fcr den Experten fest: \u201eInformationen m\u00fcssen durch optische und haptische Details interessant verpackt werden, sodass ein bleibender Eindruck entsteht.\u201c Zielgruppenspezifische Produktempfehlungen in gedruckten Mailings, die direkt im heimischen Postkasten landen, vereinen den gew\u00fcnschten Push-Effekt mit der Nachhaltigkeit von Druckerzeugnissen. Dar\u00fcber hinaus verschaffen aussergew\u00f6hnlich gestaltete Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften trotz Auflagenr\u00fcckgang Aufmerksamkeit. Der Vorteil: Sie m\u00fcssen nicht am Spam-Filter vorbei, sind langlebiger und profitieren vom Ruf der Glaubw\u00fcrdigkeit der Printmedien.<\/p>\n<h3>\u00dcber H\u00f6ger &amp; Partner<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/hoerger.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">H\u00f6rger &amp; Partner<\/a> steht als Werbeagentur mit Sitz in Ulm f\u00fcr integrierte Kommunikation mit hohem Qualit\u00e4tsanspruch, sowohl f\u00fcr B2B als auch f\u00fcr B2C. Das gilt nicht nur f\u00fcr klassische Werbung, sondern auch f\u00fcr Funk, Film und Content Marketing. Ohne sich auf eine bestimmte Branche zu spezialisieren, liegt der Fokus klar auf Brands mit Mehrwert, mutigen Gestaltungsl\u00f6sungen und positiven Markenpers\u00f6nlichkeiten. Vor allem im Bereich Einrichten, Design und Lifestyle-Produkte hat sich das 1988 gegr\u00fcndete Unternehmen so einen Namen gemacht. Dabei versteht sich die Agentur als Teil einer eng verzahnten Kreativfamilie, was es den Werbeprofis erlaubt, individuelle Kampagnen und Inhalte zu entwickeln, die maximale Aufmerksamkeit generieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Sebastian Retz, Creative Director bei H\u00f6rger &amp; Partner&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":4617,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","categories":[78,93],"artikelbranche":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/4616"}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/artikel"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4616"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/4616\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4617"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4616"},{"taxonomy":"artikelbranche","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikelbranche?post=4616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}