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{"id":5137,"date":"2021-01-13T06:30:00","date_gmt":"2021-01-13T04:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cmm360.swisscrmforum.com\/wp\/artikel\/diese-trends-in-der-digitalen-kundenkommunikation-sind-2021-wichtig\/"},"modified":"2021-01-13T06:30:00","modified_gmt":"2021-01-13T04:30:00","slug":"diese-trends-in-der-digitalen-kundenkommunikation-sind-2021-wichtig","status":"publish","type":"artikel","link":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/diese-trends-in-der-digitalen-kundenkommunikation-sind-2021-wichtig\/","title":{"rendered":"Diese Trends in der digitalen Kundenkommunikation sind 2021 wichtig"},"content":{"rendered":"<p><em>Wie KI, Spracherkennung und mobiles Bezahlen die Customer Experience ver\u00e4ndern<\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Eine optimierte Customer Experience ist la\u0308ngst unverzichtbar fu\u0308r Unternehmen, die Kunden gewinnen und halten wollen. Dank neuer mobiler Kana\u0308le und hochentwickelter Datenplattformen ko\u0308nnen Firmen ihre Kommunikation nahtlos in den Kundenalltag integrieren. Wie wird sich die digitale Kommunikation im na\u0308chsten Jahr weiterentwickeln? Was ko\u0308nnen Unternehmen tun, um sich vorzubereiten? Jeroen van Glabbeek, Gescha\u0308ftsfu\u0308hrer von <a href=\"https:\/\/www.cm.com\/de-de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">CM.com<\/a>, nennt sechs Trends fu\u0308r die digitale Kundenkommunikation 2021.<\/strong><\/p>\n<p>Das Jahr 2020 war eine Zeit voller Umbru\u0308che \u2013 gleichzeitig war es aber auch ein Katalysator fu\u0308r Unternehmen, digitaler zu arbeiten, sei es durch den Aufbau eines Online-Shops oder einer digitalen Kundendatenbank. Jeroen van Glabbeek hilft Unternehmen auf der ganzen Welt beim Aufbau von reibungsloser digitaler Kundenkommunikation. Fu\u0308r 2021 hat er diese sechs Trends auf dem Radar:<\/p>\n<h2>1. Die Zukunft ist mobil und wir sind la\u0308ngst mittendrin<\/h2>\n<p>Unternehmen merken immer mehr, wie leicht sie u\u0308ber Apps und mobile Plattformen mit Kunden in Verbindung bleiben ko\u0308nnen. Dieser Trend existiert schon eine Weile. Aber: Die Corona-Krise hat den Bedarf an mobiler Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden noch einmal gesteigert. Die Menschen verbringen den Gro\u00dfteil ihrer Zeit im Netz nicht im Browser, sondern mit der Nutzung von Apps und Messengerdiensten. WhatsApp ist dabei weltweit am beliebtesten. Daten von Statista von Oktober 2020 zeigen, dass monatlich zwei Milliarden Menschen Whatsapp nutzen, gefolgt von Facebook Messenger (1,3 Milliarden monatliche Nutzer) und WeChat (1,2 Milliarden monatliche Nutzer). Unternehmen sollten herausfinden, auf welchen mobilen Plattformen ihre Kunden unterwegs sind \u2013 um sie dann genau dort zu erreichen.<\/p>\n<p>Da immer weniger Menschen Ladengescha\u0308fte besuchen, werden die Einka\u0308ufe auf Online- Plattformen weiter steigen \u2013 und damit auch die Nutzung mobiler Kommunikationskana\u0308le. In einer Studie haben wir herausgefunden, dass knapp 40 Prozent der Deutschen Kleidung, Tickets oder Dienstleistungen wie Flu\u0308ge oder Taxifahrten mittlerweile auch via Chat kaufen. Und es sind la\u0308ngst nicht mehr nur die ju\u0308ngeren Leute, die mit dem Smartphone shoppen. Zum Kauf von elektronischen Gera\u0308ten nutzen von allen Altersgruppen die 30- bis 39-Ja\u0308hrigen das Smartphone am ha\u0308ufigsten (u\u0308ber 30 Prozent). Bei den 40- bis 49-Ja\u0308hrigen greifen immerhin 20 Prozent, bei den 50- bis 59-Ja\u0308hrigen immer noch 19 Prozent eher zum Smartphone als zum Laptop, wenn sie sich Tickets kaufen.<\/p>\n<h2>2. Mit interaktiven Messengerdiensten Kundenbeziehungen aufbauen<\/h2>\n<p>Messengerdienste sind auf dem besten Weg, 2021 noch beliebter zu werden. Innerhalb von<a href=\"https:\/\/www.cm.com\/de-de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\"> CM.com<\/a> explodierte schon 2020 die Anzahl an Messenger-Nachrichten. In der ersten Jahresha\u0308lfte waren es weltweit 1,6 Milliarden \u2013 53 Prozent mehr als in der ersten Ha\u0308lfte 2019.<\/p>\n<p>Ausserdem kristallisiert sich heraus, dass Kundennachrichten la\u0308nger und interaktiver werden \u2013 es geht nicht mehr nur um \u201eeine Nachricht\u201c, sondern um ganze Unterhaltungen. Unternehmen haben die Erfahrung gemacht, dass Kunden perso\u0308nliche und interaktive Interaktionen scha\u0308tzen.<\/p>\n<p>Neue Kunden zu gewinnen ist schwieriger geworden, weil die meisten ihre Zeit zu Hause verbringen \u2013 \u201eauf der Stra\u00dfe\u201c sind sie fu\u0308r Unternehmen nicht mehr zu erreichen. Dieser Trend wird sich 2021 fortsetzen. Daher wird es umso wichtiger, bestehende Kundenbeziehungen zu sta\u0308rken. Interaktive und personalisierte Unterhaltungen via Messenger sind das ideale Tool dafu\u0308r.<\/p>\n<h2>3. Ku\u0308nstliche Intelligenz steht an vorderster Stelle<\/h2>\n<p>Unternehmen, die zur Sta\u0308rkung der Kundenloyalita\u0308t mehr direkt kommunizieren, werden ganz besonders von einem weiteren Trend profitieren: Marketing Automation. Dank Ku\u0308nstlicher Intelligenz ko\u0308nnen Unternehmen viele Kommunikations-Prozesse mit nur einem Klick optimieren. Chatbots ko\u0308nnen auf Anfragen reagieren, Informationen bereitstellen und sogar den Kundenanliegen zuvorkommen. KI-gestu\u0308tzte Kommunikation erfasst mit seinen Algorithmen wiederkehrende Muster und findet die beste Antwort darauf. Sie u\u0308bernimmt so die zeitintensiven Aspekte der Kundenkommunikation und spart Unternehmen damit Zeit und Geld. Eine Studie von Juniper Research von Ma\u0308rz 2020 sagt voraus, dass Chatbots weltweit bis 2024 142 Milliarden an Konsumausgaben erwirtschaften werden.<\/p>\n<h2>4. Geld ist la\u0308ngst digital<\/h2>\n<p>In einigen La\u0308ndern Europas bezahlen Menschen fast gar nicht mehr mit \u201erichtigem\u201c Geld. Auch in Deutschland ist dieser Trend spu\u0308rbar: Bargeld verschwindet \u2013 beschleunigt durch Corona \u2013 immer mehr aus unserem Leben. Wa\u0308hrend Kartenzahlungen dabei natu\u0308rlich eine wichtige Rolle spielen, gewinnen auch mobile Bezahlungsmo\u0308glichkeiten an Bedeutung. In einigen Gescha\u0308ften ko\u0308nnen Kunden zum Zahlen einfach einen QR-Code mit dem Handy scannen, Banken bieten neuerdings einen Geldtransfer auf Mobilnummern an und Online- Bezahlungen sind ohnehin la\u0308ngst das \u201eNew Normal\u201c.<\/p>\n<p>Eine Studie von Mordor Intelligence aus dem Jahr 2019 sagt voraus, dass der globale Marktwert von mobilen Bezahlungsmo\u0308glichkeiten bis 2025 von 1,1 Milliarden (2019) auf 4,7 Milliarden ansteigen wird. Mobiles Bezahlen wird deswegen auch im Laufe des Jahres 2021 beliebter werden \u2013 Menschen gewo\u0308hnen sich schnell an neuen Komfort. Unkomplizierte Bezahlungsmo\u0308glichkeiten ko\u0308nnen der entscheidende Erfolgsfaktor werden.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite du\u0308rfen wir die Risiken von Online-Transaktionen nicht aus den Augen verlieren. Cyberangriffe beispielsweise werden mit steigender Online-Bezahlung ha\u0308ufiger und sind eine ernstzunehmende Bedrohung. Eine ausfu\u0308hrliche Aufkla\u0308rung der Kunden und MitarbeiterInnen u\u0308ber Gefahren und Risiken ist unverzichtbar.<\/p>\n<h2>5. Sprachbasierte Technologien<\/h2>\n<p>Die Qualita\u0308t und Einsatzfa\u0308higkeit von Spracherkennung hat sich dank der Smart Home Devices stark verbessert. Das ero\u0308ffnet neue Innovationschancen auch im Bereich der traditionellen Sprachtechnologie \u2013 zum Beispiel beim automatisierten Telefon-Support. \u201eOld- school\u201c Mehrfrequenzwahlverfahren, bei denen man mit Tastendruck durch das Menu\u0308 navigieren muss, ko\u0308nnen nun mit weitaus nutzerfreundlicheren, sprachgesteuerten Chatbots ersetzt werden. Stellen Sie sich vor, mit einem Chatbot zu sprechen, der Ihnen automatisch die richtige Antwort gibt oder Sie mit der richtigen Abteilung verbindet, ohne dass Sie u\u0308berhaupt merken, dass am anderen Ende kein Mensch sitzt. Hier liegt enormes Potential zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit und zur Kosteneinsparung \u2013 eine korrekte Implementierung vorausgesetzt.<\/p>\n<p>6. Der Hybrid-Ansatz<\/p>\n<p>Durch die Pandemie sind viele Menschen plo\u0308tzlich gezwungen, von zu Hause aus zu arbeiten. Wir haben beobachtet, dass dadurch Call-Center zu einer Art \u201eKontakt-Center\u201c transformieren. In einigen Fa\u0308llen stellen sie heute den einzigen Kontaktpunkt dar, den ein Kunde mit einem Unternehmen hat. Diese Entwicklung war bereits vor 2020 im Gang, aber wir beobachten aktuell eine starke Beschleunigung. 2021 werden diese \u201eKontaktpunkte\u201c wichtiger sein als je zuvor. Um ihre \u201eKontakt-Center\u201c zu entlasten, sollten Unternehmen sich u\u0308berlegen, welche alternativen Kommunikationskana\u0308le zur Verfu\u0308gung stehen, um Kundenbeziehungen aufzubauen. Unternehmen konzentrieren sich zunehmend auf Hybrid- Modelle, bei denen Mensch und Maschine effizient zusammenarbeiten. Sie bieten den Kunden das Beste aus beiden Welten: Menschen vermitteln Empathie und Sympathie, wa\u0308hrend Computer durch effizientere Arbeitsweisen punkten. Unsere Fa\u0308higkeit, die Vorteile beider Welten zu nutzen, wird im na\u0308chsten Jahr nur besser werden.<\/p>\n<h3>U\u0308ber den Autor<\/h3>\n<p>Jeroen van Glabbeek (41), Gru\u0308nder und Managing Director, kommt aus den Niederlanden. 1999 gru\u0308ndete er zusammen mit Gilbert Gooijers <a href=\"https:\/\/www.cm.com\/de-de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">CM.com<\/a>, damals noch unter dem Namen ClubMessage. Vorher studierte Van Glabbeek zwischen 1997 und 2002 Technologie Management an der Technischen Universita\u0308t in Eindhoven. Im Jahr 1998 begann er seine Karriere als Projektmanager bei Getronics PinkRoccade Civility und 2009 absolvierte er das Advanced Management Programm der Nyenrode Business Universita\u0308t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie KI, Spracherkennung und mobiles Bezahlen die Customer Experience ver\u00e4ndern<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":5138,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","categories":[245,5,105,11,8],"artikelbranche":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/5137"}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/artikel"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5137"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/5137\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5137"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5137"},{"taxonomy":"artikelbranche","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikelbranche?post=5137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}