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{"id":5591,"date":"2020-05-19T11:00:00","date_gmt":"2020-05-19T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cmm360.swisscrmforum.com\/wp\/artikel\/strecke-vor-geschwindigkeit\/"},"modified":"2020-05-19T11:00:00","modified_gmt":"2020-05-19T09:00:00","slug":"strecke-vor-geschwindigkeit","status":"publish","type":"artikel","link":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/strecke-vor-geschwindigkeit\/","title":{"rendered":"Strecke vor Geschwindigkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong>Autor: <\/strong>Alexander Steiner, Chief Solution Architect der <a href=\"http:\/\/www.metaproc.com\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">meta:proc GmbH<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Vom manuellen Prozess zum nachhaltigen RPA-Betrieb<\/strong><\/p>\n<p>Bereits seit einigen Jahren h\u00e4lt die Automatisierung Einzug in die administrativen Bereiche von Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Insbesondere Routinet\u00e4tigkeiten und wiederkehrende Arbeiten lassen sich mithilfe von Robotic Process Automation (RPA) teil- oder sogar vollautomatisieren. \u201eDies f\u00fchrt dazu, dass sich Mitarbeiter auf wertgenerierende Tasks konzentrieren und ihre Zeit sinnvoller einsetzen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Alexander Steiner, Chief Solution Architect der meta:proc GmbH. Dabei l\u00e4sst sich auf der bestehenden IT-Systemlandschaft weiterarbeiten, ohne aufw\u00e4ndige Schnittstellen programmieren zu m\u00fcssen. \u201eUm allerdings die vielseitigen M\u00f6glichkeiten mit diesen Software-Robotern langfristig zu erschlie\u00dfen, erweist sich eine nachhaltige Einf\u00fchrung als unerl\u00e4sslich\u201c, wei\u00df Steiner. \u201eDabei stellt sich der unternehmensweite Start von automatisierten Prozessen nicht als Sprint dar, sondern \u00e4hnelt eher einem Marathon.\u201c&nbsp;<\/p>\n<h2>Vorbereitung als Teamarbeit<\/h2>\n<p>Jede erfolgreiche RPA-Initiative beginnt mit einer Bestandsaufnahme der im Unternehmen bereits implementierten Prozesse. Genaue Dokumentation dieser Muster mit allen Varianten und Details bildet eine solide Grundlage f\u00fcr die nachfolgende Automatisierung. Bei dieser Inventur helfen automatisierte Erkennungswerkzeuge, denen auch versteckt ablaufende Systemprozesse und Defizite in der aktuellen IT-Landschaft nicht entgehen. \u201eMindestens genauso wichtig erscheint es, Feedback von Anwendern und Prozessteilnehmern einzuholen\u201c, so der Experte. \u201eMit welchen Abl\u00e4ufen sind die Anwender zufrieden? Wo l\u00e4uft etwas nicht so, wie es sollte? Team-Meetings, eine Feedback-Mailbox oder eine Kontaktperson k\u00f6nnen helfen, Vorbehalte gegen\u00fcber der Automatisierungstechnologie abzubauen und ein besseres Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die durch RPA realisierbaren Vorteile zu erlangen.\u201c So l\u00e4sst sich eine klare Vorstellung davon entwickeln, an welchen Stellen im Unternehmen sich der Einsatz von Robotic Process Automation als sinnvoll herausstellt, und gleichzeitig ein R\u00fcckhalt f\u00fcr das Thema bei den Mitarbeitern generieren.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<h2>Von der Kunst der kleinen Schritte<\/h2>\n<p>\u201eAuch wenn die Versuchung gro\u00df sein mag, auf Anhieb mit der Automatisierung loszulegen, lohnt es sich, die Abl\u00e4ufe vorerst zu verfeinern\u201c, erkl\u00e4rt Steiner. \u201eDenn laufen Prozesse insgesamt nicht reibungslos, macht RPA sie nicht besser, h\u00f6chstens schneller.\u201c Vor dem eigentlichen Beginn spielen Anwender daher Abfolgen in mehreren Varianten au\u00dferhalb des produktiven Betriebs durch, um dadurch Optimierungspotenziale zu entdecken und im n\u00e4chsten Schritt zu realisieren. \u201eEs stellt sich als empfehlenswert heraus, sich zun\u00e4chst auf kleinere, unkritische Verfahren zu konzentrieren, anstatt gleich zum gro\u00dfen Wurf auszuholen. Gesch\u00e4ftsunkritische Prozesse, zu denen sich aber in der Vergangenheit viele Anwender unzufrieden \u00e4u\u00dferten, stellen sich als die idealen Optimierungskandidaten dar\u201c, empfiehlt der meta:proc Chief Solution Architect. Ein im Anschluss aufgesetzter Pilot testet die optimierten Abl\u00e4ufe dann unter realen Praxisbedingungen \u2013 die dabei gemachten Erfahrungen erlauben weitere Kommunikation innerhalb der Organisation und dienen zur Ausarbeitung weiterer Anwendungsf\u00e4lle. Jeder Workflow beginnt mit einem Prozessziel, welches definiert, warum ein bestimmter Vorgang ausgef\u00fchrt wird und welche Bedingungen erf\u00fcllt sein m\u00fcssen. Zeigt sich jeder einzelne Verfahrensschritt in einem Prozessdiagramm festgelegt und haben alle Mitarbeiter ihre Rollen gefunden, erfolgt die Implementierung des Gesamtvorganges als automatisierter, ausf\u00fchrbarer Workflow.<\/p>\n<h2>Mit DevOps zum Erfolg<\/h2>\n<p>Robotic Process Automation optimiert zwar die Workflows, die Software-Roboter k\u00f6nnen sich allerdings nicht selbst evaluieren. \u201eUm die Qualit\u00e4t der Prozessoptimierung und den Erfolg der RPA-Initiative zu messen, sollten sich Anwender grundlegende Fragen stellen\u201c, erl\u00e4utert Steiner und f\u00fchrt aus: \u201eGenerieren die automatisierten Methoden in der Praxis den Mehrwert, den man sich von ihnen erhofft hatte? Kommt es zu den geplanten Effizienz-, Zeit- und Einsparungsgewinnen? Gibt es ungeplante Nebeneffekte, die den Erfolg teilweise kompromittieren, und sollte der Einsatz gegebenenfalls neu konzipiert werden?\u201c Dabei l\u00e4sst sich diese Erfolgskontrolle nie als vollst\u00e4ndig abgeschlossen ansehen. \u201eAuch wenn die Resultate zun\u00e4chst positiv ausfallen, sollten Mitarbeiter diese Beaufsichtigung in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden durchf\u00fchren\u201c, erkl\u00e4rt der Experte. Da sich realisierte Projekte und die darin einbezogenen Anwendungen ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, fallen au\u00dferdem Wartungsarbeiten an den Prozessen an. Dieses Zusammenspiel von Entwicklung (Dev) und Betrieb (Ops) erweist sich als Schl\u00fcsselkompetente bei der erfolgreichen und nachhaltigen Einf\u00fchrung von RPA. Gl\u00fccklicherweise generiert eine typische Nutzung von Software-Bots bereits einen Gro\u00dfteil f\u00fcr deren Optimierung notwendigen Informationen \u2013 quasi als Nebenprodukt. So unterst\u00fctzt RPA den DevOps-Prozess out of the box.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Alexander Steiner, Chief Solution Architect der meta:proc GmbH<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":5592,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","categories":[182,8],"artikelbranche":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/5591"}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/artikel"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5591"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/5591\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5591"},{"taxonomy":"artikelbranche","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikelbranche?post=5591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}