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{"id":5905,"date":"2020-02-20T06:35:00","date_gmt":"2020-02-20T04:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cmm360.swisscrmforum.com\/wp\/artikel\/effektive-trigger-mails-im-newsletter-marketing\/"},"modified":"2020-02-20T06:35:00","modified_gmt":"2020-02-20T04:35:00","slug":"effektive-trigger-mails-im-newsletter-marketing","status":"publish","type":"artikel","link":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/effektive-trigger-mails-im-newsletter-marketing\/","title":{"rendered":"Effektive Trigger-Mails im Newsletter Marketing"},"content":{"rendered":"<p><strong>Autor:<\/strong> Stephan Sigloch, CEO bei <a href=\"http:\/\/www.klickpiloten.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">KlickPiloten<\/a><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2><strong>Sperrmechanismen und Zeitpunkt des Versands sind entscheidend<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Trigger-Mails werden anders als traditionelle Newsletter an einzelne Empf\u00e4nger in der Adressliste versendet \u2013 daf\u00fcr werden Ereignisse und Anl\u00e4sse, die den Versand ausl\u00f6sen, im Vorfeld definiert. Wegen ihrer starken Personalisierung besitzen Trigger-Mails f\u00fcr den User eine gro\u00dfe Relevanz und f\u00fchren zu einer hohen Klick- und \u00d6ffnungsrate. Damit sie effektiv und erfolgreich eingesetzt werden k\u00f6nnen, gilt es aber auch, im Vorfeld einige Klippen zu umschiffen. <\/strong><\/p>\n<p>Trigger-Mails gehen anderes als klassische oder segmentierte Newsletter nicht an die gesamte oder Teile der Adressliste, sondern an einzelne Personen. Sie werden automatisiert nach einem im Vorfeld definierten Ereignis oder Anlass verschickt. Die Trigger, die den Versand ausl\u00f6sen, werden konfiguriert und die Mails automatisiert an die Empf\u00e4nger versendet, die die Kriterien erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Trigger k\u00f6nnen Anl\u00e4sse oder Ereignisse sein: Die Mails k\u00f6nnen zum Beispiel zum Geburtstag oder nach einer bestimmten Dauer der Kundenbeziehung versendet werden. Bei Inaktivit\u00e4t des Kunden k\u00f6nnen Reaktivierungs-E-Mails wie \u201eWir vermissen dich\u201c verschickt werden, um die Beziehung zu revitalisieren. Auch \u201ekrumme Gl\u00fcckw\u00fcnsche\u201c in denen die \u00be-j\u00e4hrige Mitgliedschaft oder die siebte Bestellung begl\u00fcckw\u00fcnscht wird, erfahren eine hohe Aufmerksamkeit beim Empf\u00e4nger.<\/p>\n<p>Ereignisse haben immer einen Ausl\u00f6ser wie einen Kauf, einen Shopbesuch oder eine Bewertung. Die M\u00f6glichkeiten, sie in Trigger-Mails einzusetzen, sind grenzenlos wie beispielsweise neu eingestellte Pr\u00e4ferenzen, ein neuer Status des Benutzerkontos, Downloads, Service-Kontakt oder abgebrochene Webseiten-Transaktionen.<\/p>\n<h2><strong>Unendliche M\u00f6glichkeiten und eine hohe Klickrate<\/strong><\/h2>\n<p>Trigger-Mails steigern den Erfolg des E-Mail-Marketings, da der Bezug auf ein bestimmtes Ereignis oder einen Anlass die Relevanz und Individualisierung f\u00fcr den Empf\u00e4nger verbessert.<\/p>\n<p>Gerade die Personalisierung f\u00fchrt zu einer hohen \u00d6ffnungs- und Klickrate. Bei passendem Inhalt und dem richtigen Timing bringen Trigger-Mails deswegen deutlich mehr Response als klassische Newsletter. Sie eignen sich nicht nur f\u00fcr die Kundenpflege, sondern auch f\u00fcr den Abverkauf und f\u00fcr die Anbahnung neuer Kundenbeziehungen.<\/p>\n<p>Durch die Automatisierung der Trigger-Mails l\u00e4sst sich der sonst enorme Zeitaufwand minimieren: Denn jeder User l\u00f6st die Trigger fr\u00fcher oder sp\u00e4ter aus \u2013 nur eben nicht zur gleichen Zeit. Schlie\u00dflich hat jeder Geburtstag, jeder kann zum Klicken aufgefordert oder nach dem Abbruch eines Kaufs befragt werden. Durch diese individuelle Ansprache steigt zudem die Qualit\u00e4t der Kundenkommunikation.<\/p>\n<h2><strong>Herausforderungen: Sperrmechanismen und ein modernes Email-Marketing-System<\/strong><\/h2>\n<p>Damit Trigger-Mails funktionieren, sollten folgende Aspekte ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<ol>\n<li>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung beim Versenden von vielen unterschiedlichen Trigger-Mails ist die richtige Versandkombination. Denn es kann schnell passieren, dass zu viele in einem kurzen Zeitraum gesendet werden, wenn die definierten Ereignisse parallel oder kurz hintereinander stattfinden. Die Emails m\u00fcssen mit einem gewissen Abstand versenden werden \u2013 kommen sie zu direkt hintereinander, ist der User irritiert. Au\u00dferdem m\u00fcssen Angebote und Themen sorgf\u00e4ltig koordiniert werden: Es kann sehr \u00e4rgerlich f\u00fcr den Empf\u00e4nger sein, wenn er am Montagmorgen zum Geburtstag einen exklusiven Gutschein und am Nachmittag einen regul\u00e4ren Sonderrabatt erh\u00e4lt. Um das zu verhindern, braucht man ein professionelles E-Mail-System mit entsprechenden Sperrmechanismen, das die festgelegten Versandregeln umsetzt.<\/li>\n<li>Da die Inhalte der Mails dynamisiert werden, m\u00fcssen bei der Gestaltung Abstriche gemacht werden. Die Mails werden zwar individuell an den User mit einer entsprechender Ansprache angepasst. Daf\u00fcr werden Templates mit den Anforderungen aber automatisiert zusammengestellt. Das bedeutet, dass die Mails nicht mehr von einem Grafiker optimiert werden k\u00f6nnen, da es viel zu aufw\u00e4ndig w\u00e4re, unterschiedliche Produktbilder und Layouts manuell auf jeden Empf\u00e4nger zuzuschneiden.<\/li>\n<li>Trigger-Mails ben\u00f6tigen eine Datengrundlage, anhand derer sie verschickt werden. Die pers\u00f6nlichen Daten des Users werden daf\u00fcr im Emailsystem gespeichert. Die Datenerhebung ist allerdings nicht immer unproblematisch. Sie stammen aus verschiedenen Quellen wie Post-Click-Tracking, Webanalysesystemen, CRM, dem Shopsystem oder der ERP-Warenwirtschaft. Diese Quellen m\u00fcssen zusammengef\u00fchrt werden, was die Erlaubnis des Kunden erfordert \u2013 er kann sie zum Beispiel bei der Anmeldung zum Newsletter explizit erteilen. Nur dann d\u00fcrfen seine Bewegungsdaten, Bestell- und Transaktionsdaten kombiniert werden. Au\u00dferdem muss das System in der Lage sein, diese Verbindung auch umzusetzen und die Daten im E-Mail-Marketingsystem \u00fcber eine Schnittstelle zur Verf\u00fcgung zu stellen. Nur so wird eine Automatisierung der Trigger-Mails \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Die Integration der Systeme kann schnell komplex werden. Eine gute Basis f\u00fcr Trigger-Mails stellen zum Beispiel Gesamtumsatz, Anzahl der Bestellungen, letzter Kauf, letzte Produktkategorie, Geburtstag und Ort eines Users dar.<\/li>\n<li>Die Wahl der richtigen Trigger ist nicht immer einfach. Unternehmen sollten sich genau \u00fcberlegen, wie sie das System konfigurieren und wann sie die User ansprechen m\u00f6chten.<\/li>\n<li>Die Systemlandschaft muss den Anforderungen gewachsen sein: Trigger-Mails erfordern ein modernes E-Mail-Marketingsystem. Viele bieten zwar Automatisierungsm\u00f6glichkeiten, aber nicht in der Standardvariante. Das bedeutet, dass entweder das System gewechselt oder es upgegradet werden muss.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Trigger Strategie: Die Mischung macht\u2018s<\/h2>\n<p><span>Unternehmen m\u00fcssen zun\u00e4chst die drei S\u00e4ulen des Email-Marketings verstanden haben: Im All-In Ansatz wird dieselbe Mail an alle Empf\u00e4nger gesendet. Bei der Segmentierung gehen verschiedene Versionen an verschiedene Zielgruppen und Trigger-Mails werden spezifisch an einen Empf\u00e4nger gesendet. Entscheidend ist ein guter Mix.<\/span><\/p>\n<p>Denn Trigger-Mails ersetzen nicht das segmentierte E-Mail-Marketing, sondern stellen einen Zusatzmechanismus dar. Nat\u00fcrlich gibt es weiterhin Anl\u00e4sse, an denen 1:1 Direktmarketing und die Ansprache der gesamten Zielgruppe oder von Segmenten sinnvoll ist \u2013 etwa, bei einem Produktlaunch, der in der Breite kommuniziert werden soll.<\/p>\n<h2>Den richtigen Zeitpunkt f\u00fcr Trigger-Mails finden<\/h2>\n<p>Erfolgreiche Trigger-Mails basieren auf dem richtigen Zeitpunkt des Versandes. Email-Marketer k\u00f6nnen mit dem strategischen Versenden der Mails die gesamte Customer Journey eines Users begleiten.<\/p>\n<p>Wichtig ist es, im Vorfeld die \u00d6ffnungsraten nach Tages- und Uhrzeit der Ger\u00e4te zu analysieren. So werden mittlerweile \u00fcber 60% der E-Mails mobil ge\u00f6ffnet. Je nach Ger\u00e4t \u00e4ndert sich auch die Uhrzeit der \u00d6ffnung: Am Smartphone werden sie verst\u00e4rkt am Morgen ge\u00f6ffnet, auf dem Desktop erst am Mittag und an Tablets am Abend.<\/p>\n<h2>Trigger-Mails mit Recommendation Engine<\/h2>\n<p>Sind im E-Mail-System oder im Webshop pers\u00f6nliche Statistiken eines Users hinterlegt, bietet es sich an, in die Trigger-Mails eine Recommendation Engine zu integrieren.<\/p>\n<p>Der User enth\u00e4lt dann zus\u00e4tzlich zum eigentlichen Angebot der E-Mail Produktempfehlungen auf Basis seines Nutzer- und Kaufverhaltens. Die Engine generiert automatisch Vorschl\u00e4ge f\u00fcr das Cross-Selling. Wichtig ist dabei ein ganzheitlicher Ansatz: Dem User werden dann auf der Website und im Newsletter \u00fcbereinstimmende Empfehlungen angezeigt. Die Implementierung ist zwar komplex, lohnt sich aber.<\/p>\n<h2>Vorgehen: So werden Trigger-Mails implementiert<\/h2>\n<p>Um Trigger-Mails nachhaltig einzusetzen, sollten Unternehmen in einem ersten Schritt evaluieren, welche Trigger f\u00fcr sie in Frage kommen und sinnvoll sind. Im zweiten Schritt wird das E-Mail-System bewertet: Reichen seine Funktionen aus, m\u00fcssen sie upgegradet werden oder ist der Wechsel zu einem anderen Anbieter notwendig? Danach werden die Schnittstellen angeschaut und die Frage gekl\u00e4rt, wie die Daten f\u00fcr die Trigger-Mails bereitgestellt werden. Dann ist der Zeitpunkt, die DSGVO und den Datenschutz zu reevaluieren: D\u00fcrfen die Daten erhoben und zusammengef\u00fchrt werden? Das ist die Voraussetzung, um legitimiert Mails zu versenden. Am Ende wird das neue System implementiert.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Trigger-Mails bieten mit ihrer pers\u00f6nlichen Ansprache des Users jede Menge Chancen f\u00fcr Klicks und Konversions. Wichtig ist jedoch, sie zum einen datenschutzkonform zu senden und zum anderen auf ein zeitgem\u00e4\u00dfes Email-System zur\u00fcckgreifen zu k\u00f6nnen. Denn nur damit gelingt die Automatisierung und Sperrmechanismen verhindern, dass der User zu viele E-Mails auf einmal erh\u00e4lt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Stephan Sigloch, CEO bei KlickPiloten<\/p>\n","protected":false},"author":0,"featured_media":5906,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","categories":[243,78,93],"artikelbranche":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/5905"}],"collection":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel"}],"about":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/types\/artikel"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5905"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikel\/5905\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5905"},{"taxonomy":"artikelbranche","embeddable":true,"href":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/wp-json\/wp\/v2\/artikelbranche?post=5905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}