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{"id":5982,"date":"2020-01-06T10:42:41","date_gmt":"2020-01-06T08:42:41","guid":{"rendered":"https:\/\/cmm360.swisscrmforum.com\/wp\/artikel\/dienstwagen-hat-ausgedient-so-werben-arbeitgeber-um-neue-mitarbeiter\/"},"modified":"2020-01-06T10:42:41","modified_gmt":"2020-01-06T08:42:41","slug":"dienstwagen-hat-ausgedient-so-werben-arbeitgeber-um-neue-mitarbeiter","status":"publish","type":"artikel","link":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/dienstwagen-hat-ausgedient-so-werben-arbeitgeber-um-neue-mitarbeiter\/","title":{"rendered":"Dienstwagen hat ausgedient: So werben Arbeitgeber um neue Mitarbeiter"},"content":{"rendered":"<ul>\n<li><strong>Unternehmen locken neue Mitarbeiter mit Verg\u00fcnstigungen und Annehmlichkeiten<\/strong><\/li>\n<li><strong>New-Work-Konzepte r\u00fccken in den Mittelpunkt<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Berlin, 6. Januar 2019 &#8211; Neueste digitale Technik, Gratisverpflegung und flexibles Arbeiten: In Zeiten des Fachkr\u00e4ftemangels zeigen sich Arbeitgeber gro\u00dfz\u00fcgig, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und an sich zu binden. Mehr als die H\u00e4lfte der Arbeitgeber (55 Prozent) lockt Mitarbeiter mit der neuesten Generation von Smartphone, Tablet oder Notebook (55 Prozent) und erlaubt ausdr\u00fccklich auch die private Nutzung dienstlicher Ger\u00e4te (60 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repr\u00e4sentativen Befragung von 856 Personalverantwortlichen und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrern von Unternehmen aller Branchen. \u201eAus dem Arbeitgebermarkt ist ein Arbeitnehmermarkt geworden. In vielen Berufen und quer durch alle Branchen gibt es einen Mangel an Fachkr\u00e4ften \u2013 und nicht nur die besten K\u00f6pfe sind hei\u00df umworben\u201c, sagt Bitkom-Pr\u00e4sident Achim Berg. \u201eViele Unternehmen lassen sich einiges einfallen, um Mitarbeiter zu begeistern und langfristig zu binden. Dabei orientieren sie sich auch an dem weit verbreiteten Wunsch, Erfolg im Beruf mit Zeit f\u00fcr Familie und Privatleben zu verbinden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Arbeitgeber setzen auf New Work<\/strong><\/p>\n<p>Fast schon Standard (92 Prozent) ist die kostenfreie Getr\u00e4nkeversorgung, jedes f\u00fcnfte Unternehmen (21 Prozent) bietet sogar kostenloses Essen an, etwa Obstk\u00f6rbe oder eine Kantine, in der Mitarbeiter kostenlose Verpflegung genie\u00dfen. Spendabel zeigen sich viele Unternehmen (54 Prozent) auch bei der Ausstellung von Jobtickets f\u00fcr freie Fahrt mit Bus und Bahn. In der Arbeitskultur ist die Mehrheit der Unternehmen von starren Vorgaben abgekehrt und setzt stattdessen auf das Prinzip New Work: Sieben von zehn (71 Prozent) erm\u00f6glichen ihren Besch\u00e4ftigten Gleitzeitarbeit, zwei Drittel (65 Prozent) bieten Arbeitszeitkonten f\u00fcr flexible Arbeitszeiten, w\u00e4hrend 46 Prozent auf Vertrauensarbeitszeit setzen. Zudem spielen Weiterbildungsma\u00dfnahmen eine wichtige Rolle, die sieben von zehn Arbeitgebern (69 Prozent) anbieten. \u00dcberzeugen wollen Unternehmen auch mit einer Arbeitsatmosph\u00e4re, die das Gemeinschaftsgef\u00fchl st\u00e4rkt (44 Prozent) sowie mit Mitarbeiter-Events, etwa Sommerfesten und Weihnachtsfeiern (29 Prozent). Berg: \u201eDigitale Technologien machen die neue Freiheit, die mit New Work verbunden wird, \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich. Wichtig ist, dass man auch in Wohlf\u00fchloasen das Arbeiten nicht vergisst. Unternehmen sind in der Pflicht, ihren Mitarbeitern dabei zu helfen, diese Freiheit auch eigenverantwortlich zu nutzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gesundheitsleistungen, Sabbaticals und Kinderbetreuung spielen geringe Rolle<\/strong><\/p>\n<p>Ein geringer Teil der Arbeitgeber versucht Mitarbeiter mit Spiel- und Unterhaltungsangeboten wie Tischkicker oder Spielkonsole (19 Prozent), betrieblichen Zusatzleistungen zur Altersvorsorge (19 Prozent), Ma\u00dfnahmen zur Gesundheitsf\u00f6rderung (17 Prozent) und Sabbaticals (14 Prozent) zu gewinnen. Eine Kita oder sonstige Kinderbetreuung bieten 8 Prozent.<\/p>\n<p><strong>Dienstwagen, Top-Geh\u00e4lter und Boni bieten die wenigsten<\/strong><\/p>\n<p>Einen Dienstwagen sehen Unternehmen eher nicht als wichtigstes Argument f\u00fcr die Unterschrift unter einen Arbeitsvertrag. Nur 12 Prozent der Unternehmen wollen damit Mitarbeiter k\u00f6dern. Auch \u00fcberdurchschnittliche Geh\u00e4lter (9 Prozent) spielen dabei kaum eine Rolle. Lediglich 2 Prozent sind bereit, eine Art Handgeld zu zahlen, also einen einmaligen Bonus bei Stellenantritt, etwa mit Unternehmensanteilen oder entsprechenden Optionen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.bitkom-research.de\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Bitkom Research<\/a>&nbsp;im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgef\u00fchrt hat. Dabei wurden 856 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Personalverantwortliche von Unternehmen ab drei Besch\u00e4ftigten befragt. Die Fragestellung lautete: \u201eWelche Ma\u00dfnahmen ergreifen Sie, um neue Mitarbeiter f\u00fcr Ihr Unternehmen zu gewinnen und diese langfristig zu binden?\u201c Die Umfrage ist repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Gesamtwirtschaft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unternehmen locken neue Mitarbeiter mit Verg\u00fcnstigungen und Annehmlichkeiten New-Work-Konzepte r\u00fccken in den Mittelpunkt Berlin, 6. 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