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{"id":6401,"date":"2019-07-16T08:36:03","date_gmt":"2019-07-16T06:36:03","guid":{"rendered":"https:\/\/cmm360.swisscrmforum.com\/wp\/artikel\/wer-in-it-investiert-verschlaeft-die-zukunft\/"},"modified":"2019-07-16T08:36:03","modified_gmt":"2019-07-16T06:36:03","slug":"wer-in-it-investiert-verschlaeft-die-zukunft","status":"publish","type":"artikel","link":"https:\/\/staging.cmm360.ch\/wp\/artikel\/wer-in-it-investiert-verschlaeft-die-zukunft\/","title":{"rendered":"\u201eWer in IT investiert, verschl\u00e4ft die Zukunft\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin, 12. Juli 2019 &#8211; &#171;Ich glaube nicht an Science-Fiction, ich glaube an L\u00f6sungen, die das Leben der Menschen besser machen und sich wirtschaftlich sinnvoll ins Business integrieren lassen&#187;, sagt Andy Fitze. Der Pionier in Sachen K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) und Mitgr\u00fcnder der Firma SwissCognitive, die sich als globaler KI-Hub definiert und Unternehmen rund um dieses wichtige Zukunftsthema zusammenbringt, war Hauptredner beim Swiss Business Lunch in der Schweizer Botschaft. Dort haben sich knapp 100 Experten versammelt, um \u00fcber die Zukunft der KI und die Perspektiven des Standortes Schweiz zu sprechen. Das einhellige Fazit: Die Schweiz ist ein europ\u00e4isches Epizentrum in Sachen KI und Vorbild f\u00fcr den Rest Europas.<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&#171;In der Schweiz agieren hunderte Startups, die die Zukunft gestalten&#187;, informiert Britta Thiele-Klapproth die anwesenden Unternehmer. Thiele-Klapproth ist die Leiterin des Swiss Hub Germany, die offizielle Wirtschaftsf\u00f6rderung der Schweiz in Deutschland. Weltweit f\u00fchrende Hochschulen, Anziehungskraft f\u00fcr Fachkr\u00e4fte aus der ganzen Welt und eine sehr wirtschafts- und innovationsfreundliche Verwaltung von der Kommune bis zum Bundesrat werden den Eigenossen bescheinigt \u2013 auch von den KI- und IT-Experten, die den Swiss Business Lunch als Forum f\u00fcr ihre neuen Gesch\u00e4ftsideen besucht haben. Man sei beim Thema KI auf Augenh\u00f6he mit London, Israel, China und den USA, in Europa f\u00fchrend. Kooperationen mit schweizerischen Unternehmen und Universit\u00e4ten, eigene Projekte oder Labore sowie die Investition in einen Standort in der Schweiz seien meist lohnenswert. &#171;Die Schweiz generiert Wettbewerbsvorteile und neue M\u00e4rkte&#187;, so Thiele-Klapproth, die j\u00e4hrlich Dutzende Unternehmen auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und vor Ort wertvolle Kontakte herstellt.<\/p>\n<p>Neben technologischen Fragen und Anwendungsm\u00f6glichkeiten von K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Praxis, etwa in der Industrie, in den Bereichen Verkehr, Transport und Logistik oder bei sozialen Dienstleistungen ging es beim Swiss Business Lunch auch um Ethik. &#171;Wir m\u00fcssen KI nicht f\u00fcrchten. Technologischen Wandel hat es immer gegeben, schon seit Erfindung der Dampfmaschine. Immer haben einige Menschen bef\u00fcrchtet, nicht mehr gebraucht zu werden. Und immer wuchsen stattdessen die Lebensqualit\u00e4t und der Bedarf an Fachkr\u00e4ften. KI macht das Leben der Menschen besser, auch derer, die bislang wirtschaftlich oder regional eher Nachteile in Kauf nehmen mussten. Die meisten \u00c4ngste sind unbegr\u00fcndet&#187;, so Fitze. Nat\u00fcrlich m\u00fcsse sich der Einzelne anpassen und neue F\u00e4higkeiten erlernen. Aber auch das sei immer schon so gewesen. Fakt sei, dass sich der Mensch dank KI von l\u00e4stigen Routinearbeiten befreien k\u00f6nne und sich stattdessen auf das konzentrieren wird, was ihn ausmacht: Kreativit\u00e4t, Potenzialentfaltung und Menschlichkeit. &#171;Vom maschinellen Superhirn sind wir heute weit entfernt. Es ist nicht im Ansatz absehbar, dass wir irgendwann von selbstlernenden Maschinen gelenkt und bestimmt werden. Daran forscht auch niemand. Es ist schlicht nicht sinnvoll&#187;, so der schweizerische Unternehmer und KI-Profi.<\/p>\n<p>Vielmehr w\u00fcrden st\u00e4ndig neue KI-L\u00f6sungen entwickelt, die den Menschen dienten. Als Beispiele nannte er die Diagnose von Krankheiten und deren Heilung, eine humanere Landwirtschaft oder Assistenzsysteme, die sich auch von behinderten Menschen bedienen lassen und diese mobiler machten. &#171;Wir werden KI in allen industriellen und kaufm\u00e4nnischen Bereichen erleben&#187;, ist sich Andy Fitze sicher. Sie werde unser aller Alltag ver\u00e4ndern, vereinfachen und optimieren \u2013 entsprechend der individuellen W\u00fcnsche des Einzelnen. Nur dann n\u00e4mlich w\u00fcrde die Technologie akzeptiert und nur dann rechne sie sich auch. &#171;Ohne Nachfrage kein Angebot. Wir sind es, die entscheiden, welche L\u00f6sungen kommen und welche nicht&#187;, ist er \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Den Unternehmen schreibt Fitze ins Stammbuch: &#171;H\u00f6rt auf in IT zu investieren!&#187; IT sei Vergangenheit. Leider steckten noch immer die meisten Firmen viel Geld in eine IT-Abteilung, die zur &#171;eierlegenden Wollmilchsau verkl\u00e4rt wird&#187;. Die IT-Abteilung sei f\u00fcr alles verantwortlich vom E-Mail-Server bis hin zum Netzwerk, die Telefonie, den Support, Enterprise-Applikationen, Technologien, die Unternehmensarchitektur und Best Practice in der Projektleitung. &#171;Das ist alles nur Verwaltung. Vergangenheit. Bewahrung.&#187; Die hausinterne IT k\u00f6nne den modernen Anspr\u00fcchen doch gar nicht mehr gerecht werden. Stattdessen sei es dringend notwendig in externe L\u00f6sungen und Anwendungen zu investieren, in professionelle Dienstleister und Entwickler, die sich mit der Zukunft auskennen. &#171;Die Zukunft ist KI, Blockchain, Automatisierung und vieles mehr&#187;, sagt er und stellt fest: &#171;In der Schweiz hat diese Zukunft an sehr vielen Stellen schon begonnen.&#187;<\/p>\n<p>Davon ist auch Britta Thiele-Klapproth \u00fcberzeugt: &#171;Die KI-Landschaft in der Schweiz entwickelt L\u00f6sungen f\u00fcr Menschen. Die Unternehmen und ihre Innovationen haben das Potenzial, die Welt positiv zu ver\u00e4ndern.&#187; Humanit\u00e4t und Business, Marktpotenziale und Lebensqualit\u00e4t seien die Markenzeichen der Schweiz. Diese Kombination ziehe Unternehmen und Fachkr\u00e4fte an und bilde die \u00f6konomische und ethische Basis f\u00fcr den Erfolg des KI-Standortes Schweiz. Weitere Informationen \u00fcber den Wirtschaftsstandort Schweiz und dessen Vorteile, die Service- und Beratungsleistungen des Swiss Business Hub Germany sowie viel wertvolles Know-how rund um die Themen Technologief\u00f6rderung, Investitionen, Expansion, deutsch-schweizer Wirtschaftsbeziehungen und Export gibt es unter <a href=\"https:\/\/www.s-ge.com\/de\">https:\/\/www.s-ge.com\/de<\/a>.<\/p>\n<h2>Hintergrund Swiss Business Hub Germany<\/h2>\n<p>Der Swiss Business Hub Germany als integraler Bestandteil des Schweizerischen Au\u00dfenministeriums ist die offizielle Anlaufstelle f\u00fcr deutsche Unternehmen bei allen Fragen zur Unternehmensgr\u00fcndung in der Schweiz. Kostenfrei und unverbindlich hilft er in s\u00e4mtlichen Fragen der Expansion.<\/p>\n<p>Der Swiss Business Hub Germany mit Sitz im Schweizerischen Generalkonsulat in Stuttgart unterh\u00e4lt ein gro\u00dfes Netzwerk zu Experten und Wirtschaftsakteuren und ist daher der ideale und offizielle Wegbegleiter in die Schweiz. Der Swiss Business Hub bietet interessierten Unternehmen individuelle und pers\u00f6nliche Beratungsgespr\u00e4che an und vernetzt kurzfristig mit den entsprechenden Experten.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus werden attraktive Informationsveranstaltungen als Plattform f\u00fcr Gedankenaustausch und Expertengespr\u00e4che als Drehscheibe f\u00fcr Gesch\u00e4ftskontakte f\u00fcr deutsche und schweizerische Business-Entscheider angeboten. J\u00e4hrlich werden rund 75 Unternehmen aus Deutschland auf ihrem Weg in die Schweiz begleitet und am jeweiligen Gr\u00fcndungsort gut vernetzt.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite unterst\u00fctzt der Swiss Business Hub Germany kleine und mittlere Unternehmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein dabei, ihre Marktpr\u00e4senz in Deutschland zu st\u00e4rken. Es bestehen enge Verbindungen zu Schweizer Unternehmen, Universit\u00e4ten und zu den Kantonen.<\/p>\n<p>Weitere Informationen unter <a href=\"https:\/\/www.s-ge.com\/de\">https:\/\/www.s-ge.com\/de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 12. 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